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25 Jahre Kammerchor Schwabach 1980 - 2005
Der erste Versuch
Vor 25 Jahren traf sich eine Gruppe von 14 begeisterten Sängern, um einen kleinen Chor zu bilden - nur so aus Freude am Singen. Geprobt wurde mangels eines geeigneten Probenraumes in den Wohnzimmern der beteiligten Sänger/innen. Doch bald erkannten wir, dass eine akzeptable Leistung des Chors nur mit einer entsprechenden Herausforderung eines öffentlichen Auftritts zu erreichen ist. So wurde ein erstes Konzert mit geistlichen Chorsätzen in den Kirchen in Katzwang und Rednitzhembach organisiert. In Joachim Adamczewski haben wir einen jungen, dynamischen Chorleiter gefunden, der die Leistung es Chores durch seine Professionalität zu steigern wusste. Die Resonanz auf dies Konzert war so positiv, dass wir uns entschlossen, ein größeres Werk anzugehen, wozu wir allerdings weitere Chormitglieder anwerben mussten. Und als Namen für den Chor wählten wir schlicht “Schwabacher Singkreis”.
Die Steigerung
Im Laufe der Zeit erweiterten wir unser Repertoire an geistlicher und weltlicher Chormusik von der Renaissance bis zur Moderne. Nach sechs Jahren diverser erfolgreicher Auftritte fühlten wir uns stark genug beim Bundes-Leistungssingen in Hirschaid anzutreten. Wir waren stolz, den ersten Platz in der Stufe 1 erreicht zu haben.
Frischer Wind
Leider verließ uns Joachim Adamczewski aus beruflichen Gründen im Jahre 1992, doch wir hatten das Glück einen ehemaligen Windsbacher Sängerknaben, Klaus Bucka, als neuen Chorleiter verpflichten zu können. Mit ihm traten wir beim Chorwettbewerb Bayern 1993 in Regensburg an und erreichten einen hervorragenden vierten Platz bei den Laienchören.
Im Juli 1994 führten wir in Schwabach, Fürth und Roth zwei weltliche Kantaten von J.S. Bach auf und erstellten dabei unsere erste CD aus dem Mitschnitt dieser Konzerte.
Größerer Aktionsradius
Unsere Auftritte mit einem Instrumental-Ensemble oder gar Orchester überstiegen bald unsere finanziellen Möglichkeiten. Wir suchten nicht nur Sponsoren, sondern auch weitere Aufführungsorte im Umland von Schwabach. Wir hatten Auftritte u.a. in Weißenburg, Heilsbronn, Ansbach, Erlangen, Fürth und Kalbensteinberg, zu dem wir eine besondere Beziehung entwickelten. So nutzten wir die Kirche von Kalbensteinberg auch als Studio für die Aufnahme einer CD mit weihnachtlichen Liedern und Motetten.
Einer der größeren Auftritte war das Weihnachtsoratoium von j.S. Bach, das wir an einem Wochenende gleich dreimal aufführten, in Mörsach, in Schwabach und in Heilsbronn.
Jetzt folgte jedes Jahr ein neues, großes Konzert, zum Beispiel Händels “Messias” in deutscher Sprache, die “Petite Messe Solenelle” von G. Rossini, (aus dem Mitschnitt entstand die dritte CD) und der “Messiah”, also das Händel-Oratorium in Originalsprache.
Schließlich nahmen wir noch 1999 unsere vierte CD in unserem “Studio”, der Kirche in Kalbensteinberg, auf. Diesmal waren es Lyrik und Chorsätze der Romantik und wir gaben der CD den Titel: “All meine Herzgedanken”.
Erfolge neben dem Singen
Die erfolgreichen Konzertauftritte und die intensive Chorarbeit schweißten die Mitglieder des Chores immer fester zusammen und es entstanden dauerhafte Freundschaften.
Im Jahr 1998 wurde dem Chor der begehrte “Schwabacher Kulturmeter” verliehen.
In diesem Jahr entschieden wir uns auch für einen neuen, passenden Namen für den Chor. Wir nannten uns fortan: “Kammerchor Schwabach”.
Unter neuer Führung
Da uns im Jahre 2002 Klaus Bucka als Chorleiter verließ, waren wir wieder auf der Suche nach einem neuen “Chef”. Durch unser inzwischen gutes Renommee in Schwabach und Umgebung waren wir für viele Bewerber interessant. Wir entschieden uns für Josef Laußer, der Komposition und Dirigieren studiert hatte und über langjährige Erfahrung als Chor- und Orchesterleiter verfügte. Mit seiner Zielstrebigkeit und seinem einfühlsamen Führungsstil hat er dem Chor neue Impulse verliehen und seine Leistungsfähigkeit werter gesteigert. Der Schwerpunkt der musikalischen Arbeit hat sicher wieder mehr auf “a capella Musik” verlagert, was für die einzelnen Chormitglieder eine höhere Anforderung bedeutet. Wir freuen un schon auf eine anspruchsvolle Chorarbeit in den kommenden Jahren.
Diether Clar, Gründungsmitglied
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